Latest development - Angry Protesters around the World
Ich habe heute den ganze Nachmittag CNN aufgezeichnet und dann versucht die Ereignisse zusammenzufassen:
In London haben mehrer hundert militante Demonstranten im Anschluss an das Freitagsgebet an einer Kundgebung gegen die Karikaturen teilgenommen. Dabei wurden Laut CNN Reporter Adrian Finighan dänische Flaggen verbrannt und es wurden Schilder hochgehalten mit Sprüchen wie "Europe take some lessons from 911" oder "Anahilate those who insult islam" oder "Behead thos who insult islam". Danach zogen Sie weiter zur französischen und norwegischen Botschaft. Dabei betonte der Reporter, dass sich der Demonstrationszug in zwei Gruppen teilte: voraus gingen die Männer, danach die Frauen und Kinder. Er versicherte auch immer wieder, dass das ganze friedlich verlief und ausser ein paar lauten Sprüchen, fliegende Eier und brennende Flaggen wurde Niemand verletzt, obwohl die Leute offenbar, nach seiner Aussage, extrem aufgebracht waren. Weitere Demonstranten haben sich der Gruppe später angeschlossen und skandierten dann gemeinsam: "Freefom go to hell", "Denmark go to hell" und "Denmark, you will pay with your blood, remember Theo van Gogh",
Auch in Gaza und dem Westjordanland versammelten sich mehrere tausende "wütende und aggressive" Menschen, um gegen die "blasphemischen Karikaturen" zu demonstrieren. Dabei wurde europäische Flaggen verbrannt und ähnlich Sprüche fielen wie in London. Ein religiösen Führer forderte z.B.. "The severing of head of those responsible for those cartoons".
Bewaffnete Extremisten forderten zudem alle Ausländer auf, Palästina zu verlassen. Sollten sie bleiben, werde man sie ins Fadenkreuz nehmen. In diesen Stunden packen Journalisten, Hilfsarbeiter, Diplomaten und andere Ausländer ihre Sachen zusammen, es sei laut CNN Journalist John Vause zu heiss geworden. Bereits heute durchsuchten militante Extremisten Appartements und Hotels nach Dänen und Norweger um diese zu Kidnappen. Ein deutscher Lehrer wurde als zur Geisel genommen, eine Stunde später jedoch wieder freigelassen.
Zuvor stellte eine militante Gruppe ein Ultimatum: Sollte innerhalb von 48 Stunden keine Entschuldigung seitens der europäischen Länder erfolgen, werde man Kirchen, Europäische Vertreter und die christliche Minderheit, die etwa 2000 Menschen in Gaza umfasst, mit Anschlägen überziehen. Ausgerechnet die Hamas erklärte daraufhin, man werde es nicht zulassen, dass den christlichen Bürgern in Palästina etwas passiert. Jeder der das versucht, müsse es mit der militärischen Gewalt der Hamas aufnehmen.Auf der anderen Seite war es die Hamas, die an der vordersten Reihe gegen Europa hetze.
In Tunesien und Marokko wurden Ausgaben der Zeitung "France Soir" konfisziert.
In Dänemark forderte Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen Diplomaten auf, bei der Beilegung diese Krise zu helfen. Mehr als 70 Botschafter, viele darunter aus muslimischen Länder trafen zusammen. Rasmussen erkannte den Schaden an, der zwischen Dänemark und der Islamischen Welt entstanden ist, betont jedoch wiederholt, dass sich die Jylland Posten entschuldigt hat, und seine Regierung sich nicht in freie Meinungsäusserung einzumischen hat. Diesen Standpunkt bekräftige er noch mal in einem Interview mit Al Arabija.
Gleichzeitig trafen sich Vertreter der dänischen Muslime in Kairo mit Vertretern der Arabischen Liga und machten klar, dass es laut Sharia verboten sei den Propheten Mohammed abzubilden, egal ob positiv oder negativ.
In Frankreich stellte der designierte Nachfolger des entlassenen Chefredakteur der "France Soir" klar gegen Zensur und machte klar, es gäbe nichts zu Entschuldigen "It's out of order that we present our appologies for anything. We fully asume responsabilty for what we did. This paper is proud of have done so. I am proud of the journalists of France Soir".
Gleichzeitig wurden Befürchtungen über erneute Aufstände von Jugendlichen in Frankreich laut. Das erstaunt, da doch seitens der Medien und der französischen Regierung immer wieder stark betont wurde, dass die Krawalle vom November 2005, als jede Nacht mehrere hundert Autos verbrannt wurden, nichts mit dem Islam zu tun gehabt hätten. Zu letzt macht ein Vertreter der französischen Regierung bei CNN Connects am WEF klar, dass die Proteste einen rein sozialen Charakter gehabt haben.
In Jordanien erklärte die Regierung die Aktion der Jordanischen Zeitung "Shihan", die drei der Karikaturen veröffentlich hat, zu einem grossen Fehler und kündigte rechtlichen Folgen an.
Das Cartoon-Drama hat heute auch Asien erreicht. In Indonesien stürmten Demonstranten die dänische Botschaft, Westwatch hat bereits berichtet. Im Anschluss an die Randale betonte die Indonesische Regierung, dass es auch für frei Meinungsäusserungen Limiten gäbe.
In Bangladesch gaben tausenden von Demonstranten ihrem Unmut über die Karikaturen freien lauf und skandierten "beware corrupt publishers", "long live islam" und "down with the enemies of islam". Später beklagte sich ein Sprecher, der Westen würde durch die Cartoons suggestieren, der Prophet Muhammed wäre ein Terrorist.
In Pakistan wurden die Karikaturen anonym vom Parlament verurteilt und die Massen äusserten sich durch Slogans wie: "Friends of Christians are traitors". Ein Religiöser Führer forderte den Westen ultimativ auf, anzuerkennen, dass man Muslime auf der ganzen Welt schwer und tief verletzt habe.
Das gleiche Drama spielte sich in Basra ab, wo einige hundert Unterstützer eines schiitischen Geistlichen auf europäischen Flaggen herumtrampelten und danach eine Dänische Flagge in Brand setzten. Der Grossaiatolah Sistani verurteilte auf seiner Webseite die Cartoon, machte aber militante Islamisten teilweise für das schlechte Image des Islams verantwortlich.
Hamid Karzai, der Afghanische Präsident, rief die Muslimische Gemeinschaft zur Nachsicht auf. "We must have as muslims the curage, to forgive and not make is to an issue of dispute between religions or culturs"
In Saudi Arabien schrieb eine arabische Zeitung in ihrem Leitartikel "Any attemps by the european press to stand in solidarity with the danish press out of solidarity for the freedom of opinion will be considerd as a very dangerous operation to ignite a global religious war. The victim of this war is not only the war on terror, but humanitarian coexistence". Ob es sich da um eine Drohung oder eine Warnung handelt kann ich nicht sagen.
Ich konnte nicht alles abdecken, hoffe aber damit alles relevante von heute zusammengefasst zu haben.
In London haben mehrer hundert militante Demonstranten im Anschluss an das Freitagsgebet an einer Kundgebung gegen die Karikaturen teilgenommen. Dabei wurden Laut CNN Reporter Adrian Finighan dänische Flaggen verbrannt und es wurden Schilder hochgehalten mit Sprüchen wie "Europe take some lessons from 911" oder "Anahilate those who insult islam" oder "Behead thos who insult islam". Danach zogen Sie weiter zur französischen und norwegischen Botschaft. Dabei betonte der Reporter, dass sich der Demonstrationszug in zwei Gruppen teilte: voraus gingen die Männer, danach die Frauen und Kinder. Er versicherte auch immer wieder, dass das ganze friedlich verlief und ausser ein paar lauten Sprüchen, fliegende Eier und brennende Flaggen wurde Niemand verletzt, obwohl die Leute offenbar, nach seiner Aussage, extrem aufgebracht waren. Weitere Demonstranten haben sich der Gruppe später angeschlossen und skandierten dann gemeinsam: "Freefom go to hell", "Denmark go to hell" und "Denmark, you will pay with your blood, remember Theo van Gogh",
Auch in Gaza und dem Westjordanland versammelten sich mehrere tausende "wütende und aggressive" Menschen, um gegen die "blasphemischen Karikaturen" zu demonstrieren. Dabei wurde europäische Flaggen verbrannt und ähnlich Sprüche fielen wie in London. Ein religiösen Führer forderte z.B.. "The severing of head of those responsible for those cartoons".
Bewaffnete Extremisten forderten zudem alle Ausländer auf, Palästina zu verlassen. Sollten sie bleiben, werde man sie ins Fadenkreuz nehmen. In diesen Stunden packen Journalisten, Hilfsarbeiter, Diplomaten und andere Ausländer ihre Sachen zusammen, es sei laut CNN Journalist John Vause zu heiss geworden. Bereits heute durchsuchten militante Extremisten Appartements und Hotels nach Dänen und Norweger um diese zu Kidnappen. Ein deutscher Lehrer wurde als zur Geisel genommen, eine Stunde später jedoch wieder freigelassen.
Zuvor stellte eine militante Gruppe ein Ultimatum: Sollte innerhalb von 48 Stunden keine Entschuldigung seitens der europäischen Länder erfolgen, werde man Kirchen, Europäische Vertreter und die christliche Minderheit, die etwa 2000 Menschen in Gaza umfasst, mit Anschlägen überziehen. Ausgerechnet die Hamas erklärte daraufhin, man werde es nicht zulassen, dass den christlichen Bürgern in Palästina etwas passiert. Jeder der das versucht, müsse es mit der militärischen Gewalt der Hamas aufnehmen.Auf der anderen Seite war es die Hamas, die an der vordersten Reihe gegen Europa hetze.
In Tunesien und Marokko wurden Ausgaben der Zeitung "France Soir" konfisziert.
In Dänemark forderte Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen Diplomaten auf, bei der Beilegung diese Krise zu helfen. Mehr als 70 Botschafter, viele darunter aus muslimischen Länder trafen zusammen. Rasmussen erkannte den Schaden an, der zwischen Dänemark und der Islamischen Welt entstanden ist, betont jedoch wiederholt, dass sich die Jylland Posten entschuldigt hat, und seine Regierung sich nicht in freie Meinungsäusserung einzumischen hat. Diesen Standpunkt bekräftige er noch mal in einem Interview mit Al Arabija.
Gleichzeitig trafen sich Vertreter der dänischen Muslime in Kairo mit Vertretern der Arabischen Liga und machten klar, dass es laut Sharia verboten sei den Propheten Mohammed abzubilden, egal ob positiv oder negativ.
In Frankreich stellte der designierte Nachfolger des entlassenen Chefredakteur der "France Soir" klar gegen Zensur und machte klar, es gäbe nichts zu Entschuldigen "It's out of order that we present our appologies for anything. We fully asume responsabilty for what we did. This paper is proud of have done so. I am proud of the journalists of France Soir".
Gleichzeitig wurden Befürchtungen über erneute Aufstände von Jugendlichen in Frankreich laut. Das erstaunt, da doch seitens der Medien und der französischen Regierung immer wieder stark betont wurde, dass die Krawalle vom November 2005, als jede Nacht mehrere hundert Autos verbrannt wurden, nichts mit dem Islam zu tun gehabt hätten. Zu letzt macht ein Vertreter der französischen Regierung bei CNN Connects am WEF klar, dass die Proteste einen rein sozialen Charakter gehabt haben.
In Jordanien erklärte die Regierung die Aktion der Jordanischen Zeitung "Shihan", die drei der Karikaturen veröffentlich hat, zu einem grossen Fehler und kündigte rechtlichen Folgen an.
Das Cartoon-Drama hat heute auch Asien erreicht. In Indonesien stürmten Demonstranten die dänische Botschaft, Westwatch hat bereits berichtet. Im Anschluss an die Randale betonte die Indonesische Regierung, dass es auch für frei Meinungsäusserungen Limiten gäbe.
In Bangladesch gaben tausenden von Demonstranten ihrem Unmut über die Karikaturen freien lauf und skandierten "beware corrupt publishers", "long live islam" und "down with the enemies of islam". Später beklagte sich ein Sprecher, der Westen würde durch die Cartoons suggestieren, der Prophet Muhammed wäre ein Terrorist.
In Pakistan wurden die Karikaturen anonym vom Parlament verurteilt und die Massen äusserten sich durch Slogans wie: "Friends of Christians are traitors". Ein Religiöser Führer forderte den Westen ultimativ auf, anzuerkennen, dass man Muslime auf der ganzen Welt schwer und tief verletzt habe.
Das gleiche Drama spielte sich in Basra ab, wo einige hundert Unterstützer eines schiitischen Geistlichen auf europäischen Flaggen herumtrampelten und danach eine Dänische Flagge in Brand setzten. Der Grossaiatolah Sistani verurteilte auf seiner Webseite die Cartoon, machte aber militante Islamisten teilweise für das schlechte Image des Islams verantwortlich.
Hamid Karzai, der Afghanische Präsident, rief die Muslimische Gemeinschaft zur Nachsicht auf. "We must have as muslims the curage, to forgive and not make is to an issue of dispute between religions or culturs"
In Saudi Arabien schrieb eine arabische Zeitung in ihrem Leitartikel "Any attemps by the european press to stand in solidarity with the danish press out of solidarity for the freedom of opinion will be considerd as a very dangerous operation to ignite a global religious war. The victim of this war is not only the war on terror, but humanitarian coexistence". Ob es sich da um eine Drohung oder eine Warnung handelt kann ich nicht sagen.
Ich konnte nicht alles abdecken, hoffe aber damit alles relevante von heute zusammengefasst zu haben.
RAW - 03.02.2006





Nur wie zum Teufel sollen die Wogen geglättet werden?
Warscheinlich muß Dänemark all seine erstgeborenen
köpfen.