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Spanien verbietet dünne Models auf Modeschau

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Spanien geht einen Schritt weiter, um den perfekten sozialistischen Gutmenschen zu erschaffen: Laufsteg verbot für "zu dünne" Models. Nach dem Rauchverbot nun das. Was ist der nächste Schritt? Allgemeines Restaurant Verbot für Männer ab 30 ? Oder Fastfood Verbot für Übergewichtige (Uh nein, das wäre ja Diskriminierend)

Und in England findet diese Idiotische Idee auch schon Anklang.

Mal schauen ob ich in 20 Jahren noch selber Entscheiden kann, was ich mir anziehe, oder was ich essen will.
Wingman (anonym) - 18. Sep, 15:17

Nun, ich kann die Ueberlegung absolut nachvollziehen, überdünne Models vom Laufsteg zu verbannen. Es geht hier um etwas ganz Spezielles. Die Mode richtet sich nach diesen Models. Mädchen mit einer anständigen Figur haben Mühe, etwas schönes zum Anziehen zu finden. Wer die Augen aufmacht sieht, wo dieser ganze Schlankheitswahn hinführt. Magersüchtige Mädchen werden nicht einfach so geboren. Die suggestive Wirkung dieser Damen ist nicht zu unterschätzen! Meiner Meinung nach hat das Ganze nichts mit "Gutmenschen" zu tun, sondern es ist ein Anstoss an den gesunden Menschenverstand. Nämlich den, dass eine Frau nicht vor Hunger klappern muss, um sich im H&M eine Jeans kaufen zu können...;)

CptEggman - 19. Sep, 11:59

Deine Argumentation macht Sinn, Wingman. Allerdings ist der Grund, weswegen Leute wie ich strikt gegen ein solches Verbot sind, nicht in diesem Argument zu suchen. Mich widern diese Klappergestelle auch an und ich kann verstehen, wenn man sie weghaben will. Es kann aber meiner Meinung nach nicht die Aufgabe des Staates sein, einem Modelabel vorzuschreiben, was für Kleider es zu produzieren hat. Oder wie Fett das Essen sein darf. Oder wieviel PS das Auto haben darf.

Solche Regulierungen des Marktes geschehen alle aus dem selben Grund: man mutet dem dummen Bürger nicht zu, eine eigene Entscheidung zu treffen.
RAW - 19. Sep, 13:56

Hallo Wingman, du magst recht haben, Magersucht eine eine Wohlstandskrankheit und nicht selten mit grossen Problem verbunden. Aber ist ein Ausschluss dünner Models wirklich der richtige Weg? Es gibt noch tausende andere Wohlstandskrankheiten, wie zu hoher Cholesterinspiegel, Übergewicht, Bewegungsmangel etc. Will man deswegen der ersten Gruppe den Zugang in Fastfood-Restaurants verweigern? Dicke aus dem TV Verbannen und alle Aufzüge in der Stadt abschalten, damit man wenigstens ein paar Meter am tag geht? Nein, hoffentlich kommt es nie soweit. Den am Schluss würde es wirklich darauf hinauslaufen, dass sich die EU einen Perfekten Menschen vorstellt, und alle Gesetze in Bewegung setzen, damit man als Nicht-EU-Supermensch in allen möglichen Lebenslagen diskriminiert wird.

Und noch was: Aus verlässlichen Quellen habe ich gehört, dass Paris und Mailand nicht mitziehen wollen. Und Madrid ist sowieso unwichtig. Aber sollte es dennoch dazu kommen, indem z.B. eine Super-EU Behörde (auf Initiative von Solana) alle Shows dazu zwingt, tja dann geht es halt wie mit anderen Bereichen: Die Modeindustrie wird wegziehen, nach Rio, nach New York, nach Tokio, you name it, und was wollen dann die EU-Bürokraten machen? Vogue und Fashion-TV verbieten, damit ja kein Mädchen auf die Idee kommt nicht dem EU-Idealmass zu entsprechen ? Nein, es lebe die Modewelt, und sie lässt sich nicht durch ein paar Eurokraten Stoppen! ;-)

Also, es muss andere Wege geben also ein Angriff auf die Modeindustrie. Leute mit verboten und Verordnungen zu Zwingen ist selten der richtige Weg.

Gruss, RAW

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