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Der Westen

Noch eine Mauer

Der Iran hat mit dem Bau einer 700 km langen, ca. 1m breiten und ca. 3m hohen Stahlbetonmauer an der grenze zu Pakistan-Baluchistan begonnen. Laut einer iranischen Regierungssprecherin hat der bau nichts mit dem Anschlag auf das iranische Grenzdorf Zahidan vom 17. Februar zu tun, welcher 13 Menschen getötet hat, darunter 9 Mitglieder der Iranischen Revolutionsgarde. Die Sprecherin nannte illegale Grenzübertritte und Schmuggel als Grund für den Bau. Vorsorglicherweise wurde dem baluchistanischen Grenzdorf Sorap ein Ultimatum von 10 Tagen gegeben um umzuziehen.

Mit Protesten auf den weltweiten Friedensdemos ist zu rechnen. Oder auch nicht.

Die Europäische Mauer

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Dieses Wochenende stand wieder einmal das beliebte "Mauer" Thema zur Diskussion. Ein vermeintlich gutes Feld, um über Amis und Israelis herzuziehen, um die europäische moralische Überlegenheit herauszustreichen. Unsere Gäste, die zum Essen eingeladen wurden, sprachen über die Apartheidsmauer der Israelis und die Abschottungsmauer der Amerikaner.

Die Diskussion wurde dann jedoch ziemlich abrupt beendet, als die beiden spanischen Enklaven Ceuta und Melilla erwähnt wurden.

Da beteiligt sich doch tatsächlich die gute EU mit mehreren Million Euro, um kilometerlange Zaunanlagen zu bauen. Und nicht etwa um Selbstmordattentäter davon abzuhalten, sich in spanischen oder französischen Strassencafes in die Luft zu sprengen, nein, es geht darum afrikanische Einwanderer draussen zu halten. So was also!

Und es wird noch besser. Ausgerechnet unter der sozialistischen Regierung von Zapatero wurde eine Verschärfung der Grenzanlage beschlossen. Doppelt so hoch, mit allen High Tech Finessen wie etwa vollautomatischen Tränengas-Dispenser, Infrarotkameras und Bewegungsmelder. Dass es jedes Jahr viele Tote gibt sollte klar sein, ist es aber meist nicht.

Also liebe Europäer. Das nächste mal wenn ihr euch selber feiern wollt, dann bitte mit einem anderen Thema.

Muslimbrüder: Entschuldigung nicht genügend

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Nachdem der Vatikan bereits zwei mal durch Sprecher die Situation zu entschäfen versuchte, äusserte sich heute Papst Benedikt XVI selbst dazu. Der Spiegel:
Von den Reaktionen auf seine Regensburger Rede sei er "tief betrübt", weil sie als "beleidigend für muslimische Gläubige" interpretiert worden seien. Die inkriminierte Passage, Aussagen des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos, denen zufolge der Prophet Mohammed "nur Schlechtes und Inhumanes" in die Welt gebracht habe, sei nur ein Zitat gewesen. Benedikt XVI. sagte wörtlich "Nur ein Zitat, das in keiner Weise meine persönliche Haltung dem Islam gegenüber ausdrückt."

Der Spiegel und andere Zeitungen verbreiteten dann heute Nachmittag, dass die Muslimbrüder und andere die Entschuldigung akzeptierten. Ein bisschen später sah es dann wieder anders aus. Laut CNN und Ynetnews geht den Muslim Brüdern die Entschuldigung nicht weit genug. Was passiert jetzt also ? Man braucht sich nur die Schlagzeilen von Heute und Gestern anzuschauen, dann bekommt man eine Idee:

Heute:

Muslims firebomb churches in West Bank

Somali cleric calls for pope's death

Report: Rome tightens pope's security after fury over Islam remarks

Italienische Nonne in Mogadischu erschossen

Experten befürchten Anschlag auf Papst Benedikt

Gestern:

CNN Video - Pope's comments spark anger

Report: Pope’s security beefed up

Egypt summons Vatican envoy over Pope speech

Two West Bank churches hit by firebombs over pope comments

Egypt's top Christian leader denounces pope's comments on Islam as against Christ's teachings'

British Muslim leader condemns pope's remarks on Islam

Hizbullah denounces Pope's remarks

Gunmen open fire at Greek-Orthodox church in Gaza

Iraq calls for calm after Pope's remarks

Muslim Brotherhood: Pope statement not enough

Turkish PM says Pope comments on Islam "Ugly"

Arab op-ed: Pope’s remarks may lead to war

Taliban demands Pope to apologise for anti-Islam remarks

Moslembrüder wollen Benedikts Kniefall


Das nächste Kapitel im Kampf der Kulturen wurde also noch nicht beendet. Schon bald geht der Papst in die Türkei. Die Reise wurde eben nochmal bestätigt. Fast passend dazu ist in der Türkei ein neues Buch erschienen: Attentat auf den Papst. Die Geschichte wirde also weitergehen und wenn nicht mit diesem Thema, dann werden die Islamisten sicher schnell eine neue Gelegenheit finden. Und während der Westen weiter nacht milden Worten ringt, brennen in Gaza die Kirchen, und Nonnen werden ermordet.

Lesenswertes zum Thema:

Das große Missverständnis

Carrell, Rushdie, Ratzinger - wer kommt als nächstes?

Kommentar: Amoklauf gegen den Papst

Yahoo Bilder-Slideshow

Jihad in England - die Gründe

Kaum wurde der grösste Terrorangriff seit 911 verhindert, da geht die Suche nach der Motivation los. Wieso konnten diese jungen Männer nur so etwas planen? Die Zeitungen sind voll mit "Erklärungen":

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Da wäre mal die Polizei. Verschiedene Imame beklagen, dass sie nicht genügend in die laufenden Untersuchungen miteinbezogen würden. Die Polizei habe zwar ein paar Terroristen verhaftet, aber gleichzeitig würden die Muslime unter Generalverdacht geraten und so manches Leben sei zerstört worden.
Andere stellen sogar die Legitimität der ganzen Polizeioperationen in Frage, wie der Herausgeber der in London erscheinenden Zeitung "al-Hayat", der fragt, ob die britische Polizei überhaupt Indizien vorweisen können für das, was sie in der vergangenen Woche glaubt, vereitelt zu haben?
Zahlreiche Stimmen, und nicht nur Imame, sonder auch viele Zeitungskommentatoren und Politiker schlussfolgern also, dass die zunehmende Entfremdung zwischen der muslimischen Community und der Polizei so manchen jungen perspektivlosen Muslim in die Hände der Extremisten treiben würde.

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Da sind wir auch schon beim zweiten punkt: Es heisst, dass die Muslime einfach nicht die gleichen Chancen hätten, wie der Rest der englischen Bevölkerung. Dann werden ein paar zahlen angeführt, die zeigen sollen, dass die Muslime überproportional unter Arbeitslosigkeit leiden, dass sie an den Universitäten unterrepräsentiert seien etc. Das mag stimmen, Fakt ist aber, dass die meisten der Möchtegern Attentätern entweder einen Job hatten, oder Studenten waren. Sie kommen alle aus Mittelklasse Familien, hatten alle Türen offen für eine gute Zukunft. Es waren also nicht die Arbeitslosen und Ausgeschlossenen die diesen Massenmord planten. Es waren Privilegierte junge Leute. Laut Telegraph standen Studenten im Zentrum der ganzen Aktion.
Das Argument kommt aber immer wieder. Man Ignoriert dabei, dass der grösste Teil des Jihad-Kaders aus wohlhabenden Familien kommt und meist studiert hat. Wie Bin Laden oder die Madrid Attentäter, oder die 7/7 Gang. Und auch die meisten der 911 waren Studenten in Deutschland.
Vielleicht könnte man dazu auch noch sagen, dass es in England auch viele Inder und Jamaikaner gibt, die in einer ähnlichen Situation sind wie die englischen Muslime, oder es auf jeden Fall waren. Aus diesen Gruppen gibt es aber keine Aufrufe zu Gewalt gegen den Britischen Staat.

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Dann wäre da noch die Aussenpolitik. In einem offenen Brief haben Muslime aus allen schichten der britischen Gesellschaft sich an Tony Blair gewendet. Die Britische Aussenpolitik sei Munition für die Extremisten heisst es da. Die 38 Muslim Organisation und 6 Parlamentariern die den Brief unterschrieben haben, fordern Tony Blair ultimativ auf, den Aussenpolitischen Kurs Englands zu ändern. Die Situation im Irak und die Gewalt im nahen Osten würde die Muslime in England zusätzlich radikalisieren und wütend machen. Ali Mirja, Mitglied der Konservativen Partei und Mitglied des "Policy Review on International and National Security" der konservativen Partei, schreibt in einem Kommentar, dass man die Wut der Muslime ernst nehmen muss. Er beschuldigt da die britische Regierung, nicht auf die massenhaften Friedensdemos regiert zu haben. Und er schreibt, dass die Muslime zunehmend durch die westliche Aussenpolitik verärgert seien. So bestehe die Gefahr, dass auch "moderate" Muslime in die Hände der radikalen laufen könnten, wenn England seine Aussenpolitik nicht überdenkt.
Die Frage ist was die Alternative ist? Kann und darf England seine Aussenpolitik ändern um eine Minderheit im eignen Land zufrieden zu stellen? Dabei vergessen diese Leute, dass in Afghanistan, Bosnien und im Irak britische Soldaten gestorben sind, um den Menschen dort Freiheit zu schenken. Und was müsste England tun um diese Leute zufrieden zu stellen? Die Hissbollah unterstützen? Sich aus Afghanistan und dem Irak zurückziehen und die Menschen dort ihrem Schicksal überlassen? Und wer garantiert England dann, dass plötzlich alles friedlich und gut ist?

Es sieht also so aus, als würde das Verhältnis der Muslime in England zu anderen Gruppen weiter abkühlen. Dabei müsste das nicht so sein: Anstatt die Fehler immer bei den anderen zu suchen, müsste man vielleicht mal die Frage stellen, wieso laut einer Channel4 Umfrage eine viertel der britischen Muslime 7/7 für gerecht hält. Und vielleicht wäre es mal hilfreich, eine Demo gegen den Terror zu organisieren um den Briten zu zeigen, dass man es ernst meint, wenn man sagt, dass man die Terroristen eben so fürchtet wie es der Rest von England tut. Demonstration wie diese hier und diese hier könnten das Gegenteil suggestieren, und dann muss man sich nicht fragen, wenn man von der restlichen Bevölkerung mit mistrauen angeschaut wird.

US Officer:"Thank You, Italy"

Ist ist immer eine Freude einen US Offizier zu lesen, der ein Europäisches Land für die gute Zusammenarbeit in den gemeinsamen Militäreinsätzen lobt. In diesem Fall dankt ein U.S. Verbindungsoffizier den Italienischen Truppen für ihren Einsatz in Afghanistan, dem Balkan und Irak. Er betont vor allem die professionalität der Italiener. Lesen sie den gesamten Artikel hier.

Italien nimmt abschied von in Irak gefallenen Soldaten
Rund 1. Mio. Italiener nahmen 2003 am Begräbnis von 19 in Nassirya (Irak) gefallenen Soldaten teil.


Italien stellt mit 2600 Soldaten das viertgrösste Kontingent nach den USA, Gross Britannien und Süd Korea im Irak. In Afghanistan sorgt Italien mit über 500 Soldaten, die Teil der ca 9000 Soldaten umfassenden ISAF sind, für Sichheit und Stabilität.

Italienische Truppen im Irak

Wafah Bin Laden Dufour

Klicken Sie auf ein Bild um es zu vergrössern.

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Nach Berichten des US-Senders FOX News am Freitag hat die angehende Popsängerin einen Vertrag für eine noch namenlose Show unterschrieben. "Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die Sängerin werden möchte und in vielen verschiedenen Kulturen aufgewachsen ist", sagte Produzentin Judith Regan. Sie habe die gleichen Sorgen, Wünsche und Träume wie andere Mittzwanziger.

Die schöne Wafah ist im kalifornischen Santa Monica zur Welt gekommen und lebte dann von drei bis zehn Jahren in Saudi Arabien. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebte sie dann mit ihrer Mutter in der Schweiz in Genf. Die Mutter Carmen Dufour Bin Laden ist Schweizerin und Perserin. In der Weltwoche gibt es ein Interessantes Interview mit Carmen Bin Laden.

Frauen wie Wafah und Carmen sind die grösste Bedrohung für die Religiösen Fanatiker. Sie können sozusagen als Botschafter des Westens den jungen Leuten (vor allem den Frauen) in den arabischen Ländern zeigen, dass es noch ein anderes Leben als Unterdrückung und Zwang gibt. Europäern und Amerikanern wird in diesen Ländern leider oft schon gar nicht mehr zugehört, anders ist das bei Leuten, die selbst aus den arabischen Gemeinschaften kommen.

Verschiedene Blogs berichteten schon anfangs März über eine andere arabische Kämpferin für westliche Werte. Siehe The Free West



Quellen: Stern | Wikipedia | ThisIsLondon

Unglaubliches aus Norwegen

Zuerst lese ich bei littlegreenfootballs folgendes:
On February 10, in Oslo, came a dramatic capitulation that seemed a classic case of sharia in action. For days, Velbjorn Selbekk, editor of the tiny Christian periodical Magazinet – the first publication to reprint the now-famous Muhammed cartoons from the Danish newspaper Jyllands-Posten – had firmly resisted pressure by Muslim extremists (who made death threats) and by the Norwegian establishment (which urged him to give in).

But then, on that morning – the day before a planned mass demonstration against the cartoons – Norway’s Minister of Labor and Social Inclusion, Bjarne Hakon Hanssen, hastily called a press conference at a major government office building in Oslo.

There, to the astonishment of his supporters, Selbekk issued an abject apology for reprinting the cartoons. At his side, accepting his act of contrition on behalf of 46 Muslim organizations and asking that all threats now be withdrawn, was Mohammed Hamdan, head of Norway’s Islamic Council. In attendance were members of the Norwegian cabinet and the largest assemblage of imams in Norway’s history.

It was a picture right out of a sharia courtroom: the dhimmi prostrating himself before the Muslim leader, and the leader pardoning him – and, for good measure, declaring Selbekk to be henceforth under his protection, as if it were he, Hamdan, and not the Norwegian police, that held in his hands the security of citizens in Norway.

Die Norwegische Regierung hat jetzt also aus Angst vor Demonstrationen und Unruhen, vor grossem Publikum und mit Hilfe des Verlegers, um Vergebung gebeten. Wir wurden eben Zeuge, wie die Pressefreiheit eine herbe Niederlage gegen den Islamismus eingesteckt hat.


Dann lese ich bei "The Statesman" noch unglaublicheres:
An Indian sailor was allegedly beaten to death by his colleagues on board a Norwegian oil tanker in international waters off the coast of Fujairah in the UAE, after a fight ensued among the seamen after an argument over the cartoon issue, a media report said.

Officials confirmed the death of 31-year-old Sudheer Nonia Jagannathan, of Mumbai, but refused to comment on the incident. “We have been informed about the death. Our officials visited Fujairah Hospital and collected the details. Investigation is on and the consulate will render all help to repatriate the body,” an Indian official told Khaleej Times. The entire crew aboard the ship was from India. It was coming from New Manglore in Karnataka and heading for Fujairah with chemicals. The deceased worked as a fitter on the ship. The captain of the tanker has denied any foul play. He and his crew members were remanded in custody of Fujairah Police, reports said.
Ich dachte zuerst es könne sich da nur um eine Ente handeln. Ich habe die Geschichte aber bei Zahlreichen anderen Zeitungen auch gefunden. Erschreckend wäre die Vorstellung, aufgebrachte Islamisten könnten einen Tanker voll mit Chemikalien unbemerkt in ihre Hände bringen. Man stelle sich vor, in New York, Genua oder in einer anderen Grossstadt, würde ein voller Tanker in die Luft fliegen. Was ist bloss in Norwegen los?

Kein Ende der Drohungen gegen europäische Länder in Sicht

Die von der saudischen Regierung kontrollierte ARAB-NEWS empört sich in einem Editorial über den italienischen Reformminister Roberto Calderoli. Der Politiker von der Lega Nord hatte T-Shirts mit den Karikaturen des Propheten herstellen lassen und diese als Zeichen für Standhaftigkeit gegen moslemischen Extremismus bezeichnet.
Die Zeitung bezeichnet Calderoli als einen Wahnsinnigen und droht gleich subtil mit einem ähnlichen Schicksal, wie es Dänemark in der muslimischen Welt erfahren hat:
This is not only outrageous, it is unbelievable. In all the furor, no government minister anywhere has been so provocative or so irresponsible. The man is a lunatic. He knows the damage that has been done to Denmark’s image and exports as a result of the cartoons and yet he deliberately opts to goad the Muslim world into doing the same for Italy. Italian Prime Minister Silvio Berlusconi should boot him out, not just for his bigoted views but for the potential damage he does to his country.
Dabei zeigen die Saudis wieder einmal, dass sie keine Ahnung von Demokratie haben, in diesem Fall von der italienischen. In Italien kann der Ministerpräsident nämlich gar keine Minister entlassen, er kann sie höchstens auffordern den Hut zu nehmen und zu gehen, was Berlusconi in diesem Fall auch getan hat.

Der Redakteur fordert die Islamische Welt auf, diese Provokation nicht auf sich sitzen zu lassen, gleichzeitig rät er aber von Boykott ab. Ich frage mich also, welches Mittel dem Herren vorschweben, um Italien zu bestrafen?:
The Muslim response must be dignified. We need to treat this with the contempt it deserves, and Italy must be made aware of the affront done. But Muslims worldwide should not respond by blaming Italy or the Italians as a whole, most of whom will be as shocked as Muslims are. Certainly, no one should start boycotting Italian goods or stop eating pizzas and pasta or, even worse, trying to burn Italian embassies or offices of Italian-owned companies; indeed, the riots, burning embassies and dead protesters that have been seen in the past few weeks in the backlash against the cartoons simply play into the hands of the Islamophobes.

The Italians go to the polls in seven weeks’ time. Let them show what they think of their asinine minister’s contribution to the row. At the moment, polls indicate that Berlusconi will be defeated. If the bigots in government are thrown out in Italy, that will be an end to the matter.
Aha, die italienische Regierung soll also durch Abwahl gestraft werden. Es ist schön, dass die Italiener diese Möglichkeit haben, anders als in den meisten Islamischen Länder. Es bleibt aber zu Hoffen, dass sich Niemand an dem Verlauf der Wahlen in Spanien ein Vorbild nimmt. Drohungen gegen Italien geistern schon lange durchs Internet.

Die Ägypter schlagen zurück!

DanischQueen


Die Zeitung Al Multaqa Al Dawly (The International Meeting Place) veröffentlicht ein Foto der dänischen Königin, welches sie als billige Bauchtänzerin zeigt. Schon bei flüchtigem Hinsehen erkennt man jedoch, dass da wohl Schere und Leim verwendet wurden, um das Kunstwerk zu erstellen. Vielleicht sollten die Redakteure dort mal einen Photoshop Kurs besuchen, so würde es dann wenigstens realistisch aussehen.

Der ägyptische Blogger "The Sandmonkey" kann darüber nicht lachen, er findet es peinlich. West Watch schon, und wir glauben, auch die meisten Dänen werden zumindest schmunzeln. Bis jetzt haben wir jedenfalls noch nichts von brandschatzenden Prügelmobs vor Museen der ägyptischen Geschichte in Kopenhagen gehört.

Solana VS Barroso ?

Was ist bloss mit der EU Führung los? Hat sich Solana vor seiner Nahost Reise etwa nicht mit der EU Kommission abgesprochen?

Aus der Wienerzeitung erfahren wir:
EU-Chefdiplomat Javier Solana betonte nach einem Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak seinen Wunsch", die guten Beziehungen zwischen EU und moslemischer Welt wiederherzustellen. Mit Mubarak habe er über Wege gesprochen, wie religiöse Symbole künftig besser geschützt werden könnten, sagte Solana. So könnte die geplante neue UN-Menschenrechtskommission einen entsprechenden Maßnahmenkatalog ausarbeiten.
Die Pressefreiheit soll also durch eine UN Charta eingeschränkt werden, oder wie kann man das verstehen?

EU Kommissionspräsident Barroso machte jedoch gleichzeitig in einem Interview mit der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" klar, dass nicht die Politiker und Behörden entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht:
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso stellte sich in dem Disput hinter Dänemark. Er sagte der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten", die die Zeichnungen als erste veröffentlicht hatte, die Meinungsfreiheit sei ein "fundamentaler Wert" in Europa. "Es ist besser, zu viel zu veröffentlichen, als keine Freiheit zu haben." Es war das erste Mal, dass sich der EU-Kommissionschef direkt zu dem Konflikt äußerte. Er erklärte, Dänemark sei traditionell ein offenes, tolerantes und freies Land, das bekannt sei für seine guten Beziehungen zu verschiedenen Kulturen. Außerdem gehöre Dänemark zu den größten Gebern von Entwicklungshilfe in Europa. Barroso sagte Dänemark die "volle Solidarität" der EU-Kommission zu.
Wie können die beiden Standpunkte vereinbart werden?

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Neokonservatismus nennt man eine breite internationale politische Strömung, die durch eine Rückbesinnung auf konservative Werte, in Verbindung mit liberalen bzw. neoliberalen Konzepten in der Wirtschaftsspolitik, scharfer Ablehnung der Politik der 68er-Generation und häufig auch der Betonung einer gemeinsamen westlichen Zivilisation gekennzeichnet ist.
- Wikipedia

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