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Europa

"Wir haben am Morgen, am Abend und in der Nacht gelogen"

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Das waren die Worte des Ungarischen Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany an einer Franktionssitzung der Sozialisten. Diese sind jetzt in Form einer Tonbandaufnahme an die Öffentlichkeit gelangt. Auf dem Tonband gibt es aber nochmehr zu hören. Der Spiegel:

Er erklärte: "Wir haben am Morgen, am Abend und in der Nacht gelogen." Seine (Gyurcsany's) Regierung habe durch "hunderte Tricks" und "göttliche Vorsehung" die Wahl gewonnen.

Über die Arbeit der Regierung sagte der Ministerpräsident: "Wir haben es vermasselt. Nicht nur ein bisschen, sondern richtig." Zudem sagte er: "Kein Europäisches Land hat etwas so Dummes getan wie wir." Weiter hieß es: "Ich bin fast gestorben, als wir eineinhalb Jahre vorgeben mussten zu regieren. Stattdessen haben wir am Morgen, am Abend und in der Nacht gelogen."
Harte Worte, ein Rücktritt wäre nahe liegend. Aber der Ministerpräsident erklärte, er werde nicht zurücktreten wegen ein paar tausend Demonstranten. "Mit allen Mitteln" werde die Ordnung in Budapest wieder hergestellt, kündigte der Ministerpräsident an.
Kein Wunder also, verlieren die Mensch in Europa zunehmend ihr Vertrauen in die Demokratie, bei solchen Politikern. Aber mit ehrlichen Programmen lassen sich oft leider auch keine Wahlen mehr gewinnen. Wer in Europa die unangenehme Wahrheit ausspricht, dass die Renten und Sozialsysteme nicht aufrecht gehalten werden können, der kann die Wahl gleich ganz vergessen. Aus diesem Grund sind Parteien wie die Linkspartei und die NPD auch so erfolgreich: Sie versprechen alles und werden dafür belohnt. Armes Europa.

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Spiegel Fotostrecke

Angry Muslims Protesting in England

Die Engländer wiedereinmal:

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An was erinnert mich das bloss? Vielleicht an diese Kundgebung von netten Engländern? Diese Fotos kommen übrigens nicht von einer Agentur. Ein Blogger der in London lebt hat sie aufgenommen und auf seinem Blog veröffentlicht. Hier findet ihr noch mehr, und seine comments dazu. (Gefunden vie lgf)

"Kreuzfahrernation" Frankreich müsse bestraft werden - So Eiman al-Zawahiri

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Die meisten Franzosen fühlen/fühlten sich sicher vor islamistischer Gewalt. Man schaute nach England und nach Spanien und man sagte sich: "Tja, das haben sie von ihrer Allianz mit den USA. Und dann erst noch Besatzer im Irak."

Und jetzt findet man sich wieder, im Fadenkreuz der Al-Kaida. Zuvor hatte man sich doch gerade erst wieder einmal auf der "richtigen" Seite befunden. Im Libanon Konflikt. Man hat sofort eine Waffenruhe gefordert, anders als die USA und GB, die darauf hin auch massiv kritisiert wurden.

Und jetzt ist die Verwunderung wieder einmal gross. Dabei sollte doch spätestens nach der Dänischen-Cartoonaffäre und dem Aufschrei nach den "Satanischen Versen" von Salman Rushdie eigentlich jedem in Europa und auf der Welt klar sein, dass es den Islamisten nicht an Rechfertigungen fehlt um einen Angriff zu starten. Wer es noch nicht glaub, dem bietet sich ein anderes Eindrückliches Beispiel aus Irland.
Im National Irischen TV-Sender RTE wurde der Ex PLO Terrorist Walid Shoebat und eine grosse Anzahl Experten und Muslimen Eingeladen. Darunter auch ein paar verkappte Kadia Unterstützer, wie sie sich zu tausenden in Europa finden. Ich zitiere:
Everybody who has a treaty with America or England is at risk of beeing targeted by the mujahedeen, its a very important point. [...]
The irish governament are together in an alliance with the United States [...]
the UN securiy council are run by the British and the Americans and the French and the Russians and people who are non-muslim[...] (Zu sehen in diesem Video - Stelle 12:50)


Klare Drohungen. Und er meint damit nicht die NATO oder Irische Truppen in einem Islamischem Land. Irland hält sich auf der Weltbühne zurück. Irland ist aber Mitglied folgender Organisationen:

Australia Group, BIS, CE, EAPC, EBRD, EIB, EMU, ESA, EU, FAO, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCt, ICRM, IDA, IEA, IFAD, IFC, IFRCS, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, IOM, IPU, ISO, ITU, MIGA, MINURSO, MONUC, NEA, NSG, OAS (observer), OECD, OPCW, OSCE, Paris Club, PCA, PFP, UN, UNCTAD, UNESCO, UNHCR, UNIDO, UNIFIL, UNMIL, UNMOVIC, UNOCI, UNTSO, UPU, WCO, WEU (observer), WHO, WIPO, WMO, WTO, ZC (Quelle)

Und somit wäre Irland absolut ein legitimes Ziel nach Ansicht dieser Herren. Wie auch jedes andere Westliche Land.
Aber keine Angst, die nächste Rechfertigung für einen Angriff kommt bestimmt, extra für alle die, die es noch nicht Glauben.

Noch mal zu Frankreich. Drohungen gegen Frankreich sind ja nicht neu. Schon nach dem Kopftuchverbot gab es aggressive Stimmen aus Islamistischen Kreisen, die eine Bestrafung Frankreichs forderten. Anders diesmal ist aber, dass die Kaida sich eine Terrorgruppen in Frankreich einverleibte. Die Welt:
[...] forderte Sawahri die algerische Salafisten-Gruppe für Gebet und Kampf (GSPC) auf, „eine Gräte in der Kehle der amerikanischen und französischen Kreuzfahrer zu sein“. Die Gruppe solle „Angst in den Herzen der Verräter und abtrünnigen Söhnen Frankreichs säen“ und die "Säulen der Kreuzzugs-Allianz zerschmettern."
[...] Die Gruppe selbst erklärte sich am Donnerstag zu einem Teil der Al-Kaida. „Nach rund einem Jahr der Kontakte sind wir glücklich, der moslemischen Nation und unseren moslemischen Brüdern eine frohe Botschaft ankündigen zu können: Die Salafisten-Gruppe für Gebet und Kampf hat sich der Organisation al-Qaida angeschlossen“, erklärte der Anführer der Gruppe, Abdelmalek Droudkel.


Die Algerische Gruppe galt zuvor als stark geschwächt. Militäroperationen in Algerien und Mitgliederschwund haben ihr zugesetzt. Doch man kann davon ausgehen, dass die Kaida Botschaft ihr einen Propaganda Sieg verbuchen wird. Unter vielen Jungen Muslimen in Frankreich geniesst die Kaida einen guten Ruf. Nicht zu überhören an den Rap-Texten - und die Mütze die Sarkawi auf seinem berühmtesten Fandungsfoto trug, ist immer noch sehr populär.
Und die nächste Welle der Empörung wurde bereits losgetreten, wie der Captain im letzen Post angedeutet hat.

Grossmacht Europa?

Zunächst habe ich mich gefreut, als sich während des Israel-Hisbollah Konfliktes verschiedene Europäische Staaten entschlossen zeigten, eine aktive Rolle zur beilegung der Kriese zu übernehmen. Frankreich, welches auf eine lange beziehung zum Libanon zurückblickt, fühlte sich besonders verpflichtet und war zusammen mit den Amerikanern federführend in der ausarbeitung der Resolution 1701, welche am 14. August 2006 um 7.00 Uhr MESZ in Kraft tratt.
15'000 Soldaten wurden gefordert und Frankreich zeigte sich bereit die Führung des Kontigentes zu übernehmen.
Während den Verhandlungen signalisierte Frankreich noch, es wolle ein paar tausend Soldaten zu senden. In Deutschland gab es zunächst bedenken, ob das Land wegen seiner Vergangenheit überhaupt Truppen senden könne. Diese Zweifel wurden weitgehend beiseite gelegt, nachdem der Israelische Premier Olmert sich für eine Deutsche Beteiligung aussprach. Eine Entsendung von Kampftruppen lehnte die Bundeskanzlerin jedoch ab. Nach der Sitzung der Uno-Truppenstellerkonferenz sprach der Deutsche Un-Botschafter Matussek gegenüber Journalisten - so meldeten es später Agenturen - von Marineeinheiten, die die ganze Küste des Libanons überwachen könnten und von Polizeieinheiten, die an der grenze zu Syrien eingesetzt werden könnten.

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Die Realität sieht aber bis jetzt anders aus: Frankreich hat bis jetzt gerade mal 200 Soldaten einer Pioniereinheit zugesichert, nachdem es eine Zeit lang sogar nur an ein paar Offiziere dachte, was bei der UN für grosse Enttäuschung sorgte. In Deutschland sorgten die Äusserungen von Matussek für Verwirrung. Um so einen AUftrag wahrzunehmen, wären mehrere Fregatten und Schnellboote notwendig. Losgeschickt wurden jedoch nur ein paar Fluzeuge, die Ladungen wie Zelte und humanitäre Güter herumschieben sollen und ein Lazarett-Schiff. Nicht einmal eine Fregatte zur absicherung des Lazarett-Schiffes konnte mitgeschickt werden, da es dazu einen Bundestag-Beschluss bedarf. Auch ein Einsatz der Polizei wurde währenddessen abgeleht. Man könne mit Ausbildung und Beratung helfen, vielleicht bei der Sicherung des Flughafens in Beirut helfen, nicht mehr.
Auch aus England kommt nicht viel mehr: Gerade mal eine Fregatte, ein paar veraltete Jaguar-Flugzeuge sowie zwei AWACS.

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Die ersten Staaten welche ein oder mehrere Bataillone zugesichert haben, sind Indonesien, Malaysia, Nepal und Bangladesch. In Israel ist man darüber nicht gerade begeistert, da Indonesien und Malaysia Israel nicht einmal offiziell anerkennen. Und in Bangladesch deuten viele Zeichen auf das gleiche Schicksal wie es Somalia erlebt hat: eine Übernahme durch Talibanähnliche Gruppen. Das ist noch nicht alles, auch die Qualität der Truppen wird angezweifelt:
"Die Soldaten aus Bangladesch sind katastrophal ausgestattet und ausgebildet", sagt der wissenschaftliche Mitarbeiter von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) zu SPIEGEL ONLINE. Solche Truppen seien heillos überfordert, wenn sie auf Hisbollah-Kämpfer treffen würden. "Die haben Waffen, die sind so alt, dass sie sich damit in erster Linie selbst gefährden" (Spiegel)

Aber noch sind die Würfel nicht gefallen. Italien und die Türkei haben beide ein grösseres Kontingent bis zu 3000 Soldaten angedeutet. Italien erwägt sogar die Führung von Frankreich abzunehmen. Auch von Frankreich könnte mehr kommen. Paris hat angedeutet, es könnte einen massiv grösseren Beitrag leisten, wenn die UN das Mandat klarer definiert. Das war bisher der Hauptgrund wieso Frankreich nur so spärlich Truppen zur Verfügung stellte. Und am diese Woche haben erste Libanesische Truppen den süden erreicht.

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Doch die Zeit drängt. Die Hisbollah ist schon wieder überall. Sie versorgt die Leute mit Hilfsgütern, Al-Manar TV sendet lautstarke Propagande von heroischem Wiederstand und militärischen Erfolgen und sie hat sogar damit angefangen, Gelder an Leuten auszuzahlen, die ihr Heim verloren haben. Dabei mussten die Empfänger lediglich ihren Ausweis zeigen, eine Liste unterschreiben und schon erhielten sie bis zu 9500€. Über die Herkunft des Geldes machte die Hisbollah keine Angaben. Man kann sich aber vorstelle woher die Millionen kommen und welchen Effekt diese Aktion auf die Bevölkerung haben wird. Nasrallah wird schon jetzt wie eine Kultfigur verehrt.

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Europa hat es jetzt in der Hand eine effektive Feurwehrtruppe zusammenzustellen. Dazu gibt es keine Alternative, wenn Europa nicht will, dass die Region in ein paar Jahren wieder durch die Hisbollah in einen Flächenbrand verwandelt wird. Bis jetzt hat die EU Hisbollah nicht einmal auf ihre Terrorliste gesetzt und Italien sieht in der Organisation gar eine legitime Partei. Das ist sicher kein guter Start.

Aufgefallen

Immer wieder kann man lesen, dass viele der Jihadisten erst in Europa radikalisiert wurden, dass Europa zunehmendes zum ideologischen Zentrum der Islamisten wird.
Bei der Suche nach Bilder für die anderen Westwatch Beiträge bin ich passend zu diesem Thema auf ein paar interessante Bilder gestossen, die vielleicht nicht repräsentativ sind, aber doch ganz gut dazu Passen:

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Dieses Bild stammt aus dem Jahre 1993. Es zeigt Junge, aus Nordafrika stammende muslimische Frauen, die ihren Körper und ihre Haare zur Schau stellen. Aufgenommen wurde es in Marseille Frankreich.


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Dieses Bild stammt aus dem Jahre 2005. Wieder Frankreich, aber es hat sich was geändert.


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Dieses Bild zeigt die Jordanische Königin Rania, zusammen mit der Witwe des Ermordeten Libanesen Hariri. Welch Schönheit.

Der War on Terror ist kein Krieg gegen den Islam oder gegen die Muslime. Im Gegenteil, für den Westen ist es von evidenter Wichtigkeit, dass man seinen Mitbürgern Islamischen glaubens zeigt, dass sie Teil der Gesellschaft sind. Wenn es nicht gelingt, diese Menschen einzubinden und zu integrieren, werden wir in der Zukunft mehr Frankreich und mehr London sehen.
Doch dieses so dringend benötigte Vertrauen scheint zur Zeit immer mehr zu Schwinden, wie auch dieses CNN Video Zeigt. Bespiele häufen sich in der letzten Zeit.

Soldaten in Afghanistan schlecht ausgerüstet

Soldaten, die Ihren Dienst in Afghanistan leisten haben Probleme, von ihrer Regierung anständige Ausrüstungsgegenstände zu kriegen, die im täglichen Gebrauch unerlässlich sind.

Ferngläser, ja teils sogar Tarnanzüge müssen selbst von Spezialeinheiten selber gekauft und verschifft werden, da die Armee nicht in der Lage ist, zu liefern.

Wem das bekannt vorkommt und jetzt gleich an eine Geschichte im Irak und Onkel Rummy denkt, dem sei vergeben. Aber diesmal reden wir von den Deutschen, sorry. Von genau den Deutschen, die als grosse Militärexperten die fehlende Panzerung an vielen US HUMVEEs im Irak mit gehobenem Zeigefinger bemängelten.

Quelle

Hattip: Kewil

Gazprom droht - EU reagiert



Der Energieriese Gazprom spricht Klartext und verzichtet dabei auf die lästige Diplomatie:
Am Donnerstag hatte der russische Gasriese Gazprom gedroht, den Gashahn zuzudrehen, sollte die EU den Expansionswillen des russischen Unternehmens behindern. Nach einem Treffen von Gazprom-Chef Alexei Miller mit EU-Botschaftern drohte Gazprom, es sei ein leichtes, die Erdgas-Exporte statt nach Europa nach Nordamerika oder Asien umzuleiten.
Eine offizielle Antwort der EU wird für heute erwartet. Insider wollen überhört haben, dass diverse EU Länder bereits Streetworker und Sozialarbeiter in Richtung Russland entsendet haben.

Quelle

Barbaren in Frankreich?

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Immer mehr Juden verlassen Frankreich in Richtung Israel. Verwundern muss es niemanden, denn seit etwa fünf Jahren nehmen die Übergriffe auf Juden in Frankreich in beängstigendem Masse zu. Jüdische Friedhöfe werden geschändet, die Vororte sind voller anti-jüdischer Graffitis, nordafrikanische Gangs schlagen Juden zusammen und entführen sie, und Anti-Semiten haben sich mittlerweile auch als Grössen im Showbiz etabliert.


Wie Dieudoné: Seit 2002 und stärker seit 2004 fällt der ehemals als Antirassist geltende Dieudonné durch Judenhass auf. Einst spielte er in Sketches alle Ethnien und machte Spass aus jedem. Später spielte er Hitler und sagte in der Nazi-Tracht Sachen wie:"Eines Tages wird die Geschichte mich (Hitler) als den Moderaten bewerten." Oder in einem anderen Sketch tritt er als Levy Findelkraut auf, der einem Hotdogverkäufer klagt: "Wie kannst du nur 6€ verlangen, da ja 6 Mio. Juden durch den Holocaust ums leben gekommen sind?!" Zu den jüdischen Kritiker sagte er, dass diese sich von Sklavenhändlern zu Bankern hinaufgearbeitet, also "hochgeschleimt" haben.

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Jetzt will er 2007 Präsident werden. Er selbst meint, er wird in die zweite Runde kommen, was unwahrscheinlich ist. Aber er kann mit vielen Stimmen rechnen. Eine unrepräsentative Telefonumfrage von Skyrock Radio, einem beliebten Sender in den Banliues, hat ergeben, dass Dieudoné mit 26% der dortigen Stimmen rechnen kann. Nur Le Pen konnte ihn übertrumpfen.

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Dieudonné ist ein Bewunderer von Bin Laden. Er sieht in Bin Laden die grösste Persönlichkeit der heutigen Zeit: "Er steht alleine gegen die grösste Macht (USA/Westen) der Welt. Sowas verdient Respekt. Ich bevorzuge klar das Charisma von Bin Laden über dem von George Bush."

Sollte er gewinnen, will er Frankreich in das "Venezuela" Europas verwandeln.

Oder da wäre Sami Nacéri, der sympatische Schauspieler aus der Taxi Trilogie, der auch bei "Léon - der Profi" und vielen andern Filmen mitspielte. Kürzlich wurde er betrunken am Steuer erwischt. Während der Kontrolle glänze er mit mit antisemitischen Ausfällen. Früher fiel er schon auf, als er wutentbrannt drohte, Salman Rushdi umzubringen, der sich auf dem gleichen Set wie Sami befand.

Solche Idioten tun noch niemandem weh. Dazu braucht es eine Anhängerschaft, die bereit ist, die ganzen Verschwörungstheorien zu glauben und diese dann auch zu leben. Wie z.B. die Gang der Barbaren.

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Youssouf Fofana wurde nach seiner Flucht in der Elfenbeinküste verhaftet und nach Frankreich gebracht. "Das Gehirn der Barbaren" wie er sich selbst nannte, war der Anführer einer Gruppe Jungendlicher aus den Banlieus. Youssouf war besessen von der Idee, Juden zu kidnappen, da er fest an zwei Vorurteilen glaube. Zum einen, dass Juden viel Geld hätten und zu andern, dass Juden zusammenhalten würden, also mit Sicherheit bezahlen würden. Er war so besessen von dieser Idee, dass er die Geschäfte in der Gegend ausspähte und bei jüdischen Feiertagen die geschlossenen Geschäfte notierte.
Erschreckend ist vor allem ist die Tatsache, wie professionell die Gruppe um Youssouf agierte. Youssouf wollte keine Aufmerksamkeit auf offener Strasse erregen. Also rekrutierte er junge Mädchen um seine Opfer in eine Falle zu Locken. Wie die junge Yalda, die schon mit 13 ein "tournante", eine Massenvergewaltigung, durchmachen musste. Andere Mädchen, die nicht gehorchen wollten, wurden verbrannt oder gesteinigt. Was viele Leser erschreckt, gehört zum Alltag in den pariser Vororten. Eben wurden zwei deutsche Austauschschülerinnen mit Steinen beworfen, als sich diese mit einem Minirock auf die Strasse wagten.

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Aber Yalda gehorchte und verführte den jüdischen Handyverkäufer Halimi. Halimi folgte der schönen Yalda in einen Hinterhalt und wurde dann von der Gang der Barbaren festgehalten und gefoltert, bis er schliesslich nach zwei Wochen die Gesichter der Entführer sah, als ihm die Augenbinde nach unten rutschte. Die Barbaren, nachdem sie erkannt wurden, beschlossen Halimi loszuwerden. Sie stachen ihm zwei Messer in den Hals und übergossen ihn mit einer leicht brennbaren und ätzenden Flüssigkeit. Im nachhinein sagten die Mitglieder der Barbaren aus, man wollte die DNS Spuren vernichten, man habe die Methode mal in einem Film gesehen. Mehr als 30 Nachbarn wussten was in dem Gebäude passierte, aber niemand ging zur Polizei. Das ist nur eine Geschichte. Lesen Sie den Rest hier. Beinahe jede Woche gibt es neue Übergriffe auf Juden.

Wohin bewegt sich Frankreich? Man könnte meinen, solche Schreckenszenarien würden harte Massnahmen seitens der Politik Provozieren. Aber die Franzosen protestieren lieber gegen das neue Arbeitsgesetz, welches die Wirtschaft so dringend braucht. Die Französische Presse wirft der Internationalen Presse sogar vor, mit dem ganzen zu Übertreiben, alles sei halb so schlimm.

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Reformen sind nötig, Frankreich muss sich zusammenreissen. Doch was ist die Alternative? "Sud-Ouest" eine französische Zeitung schreibt zu Chiracs Auftritt gar:

"Jacques Chiracs Botschaft war unverständlich. Sie überlässt jedem eine Interpretation, die den seinen eigenen Interessen entspricht. Jacques Chirac ähnelte mehr einem Rosstäuscher als einem Staatsmann. Und was wir mitbekamen, glich dem Untergang des Byzantinischen Reichs. Die Fünfte Republik hat sich selber ihren Totenschein ausgestellt. Denn keine Demokratie in der Welt hat sie je eine so schwere Krise für einen so geringfügigen Anlass geleistet."

Na dann, gute Nacht, Frankreich.


Mehr zu Frankreich: WSJ | FPM | Economist | FPM

Wohin gehst du, Frankreich?

Kann mir mal jemand erklären, was in Frankreich vor sich geht? Eigentlich wollte ich über die Proteste schreiben, die sich auf den ersten Blick gegen die Wirtschafts-Reformen von Dominique de Villepin richten. (EU Rota und No Pasaran zeigen eindrücklich, dass es Reformen bedarf. Alles andere ist unverantwortungsvoll!).

Gestern habe ich dann noch ein wenig bei No Pasaran gestöbert und dabei ist mir die zunehmende Gewalt(1) ins Auge gestochen. Dann habe ich erstmals von Gegendemonstranten (2) erfahren, die beklagen die Protestler würden immer von Demokratie reden, selber aber undemokratisch entschieden haben (Sind die Gegendemonstranten so wenige, oder wieso hört man fast nichts davon? Tagesschau gucker könnten meinen es gebe nur geschlossene Proteste gegen die CPE...) und von "youth/jugendliche/casseurs"(3) die sich einen Spass machen, die "Schweine Esser" zu verprügeln und ihnen ihre Wertsachen wegnehmen. (Mittlerweile werden die sogar in der NZZ erwähnt, aber nicht so dramatisch.)
Mir ist inzwischen nicht mehr klar, wer hier gegen wen ist. Frankreich scheint zunehmend regierungsunfähig. Und die Gewerkschaften/Kommunisten machen ganze Arbeit, damit das auch so bleibt. Aber schaut euch doch selber mal die Zustände in Frankreich an:


Youth?

Casseurs bei der Arbeit?(3)

Rechtsradikale gegen Anarchisten?
Neofaschisten gegen Anarchisten?

Friedliche Proteste für sichere Arbeitsplätze?
Friedliche Proteste für sichere Arbeitsplätze?(1)

Streikbrecher?
Streikbrecher?(2)


France Echos hat eine kommentierte Bilderserie. Sieht eher nach einer Stadtguerilla aus, als einer friedlichem Demonstration. Hier, Hier und Hier.
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Armes Frankreich.

Update: CNN sendet Live Bilder aus Paris. Chaotische Zustände sind ausgebrochen. Die US Botschaft hat schon Reisewarnung für Frankreich herausgegeben.
Paula Hancocks, die Reporterin wurde eben abgeschalten, als sie in eine Bedrohliche Situation gekommen ist.
Man spricht über extrem schäden, die an Frankreich entstehen könnten. (Tourismus, Investoren, Franz. Wirtschaft etc.)
Reuters hat aktuelle Bilder.
Jonathan Mann, der CNN Sprecher, hat die Zuschauer eben nochmal darauf hingewiesen, dass das Szenen aus Paris sind und nicht etwas aus der Ukraine oder Weissrussland. Flughafen und Metro sind nicht mehr in Betrieb.

Happy St-Patricksday

Wünsch euch WestWatch.

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Und nein, dass ist kein Kessel voll Gold, den Bush von Bertie Ahern bekommt sondern ein Topf voller Shamrocks. Ein Traditionelles Geschenk von Einigkeit und Freundschaft.

Irland und Amerika verbinden die vielen ausgewanderten Irländer. Viele Amerikaner sind stolz auf ihre irischen Wurzeln und jeder, der Präsident der USA werden will, versucht ihre Gunst zu bekommen. Während des St. Patricksdays werden viele grosse Flüsse in den USA grün gefärbt, so auch der Chigaco River oder der Hudson River, und grosse Paraden ziehen durch die Strassen.
Die Irländer pflegen zu sagen, dass wenn alle Ausgewanderten Irländer aus den USA heimkehren würden, so würde die Insel untergehen.

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Zuletzt aktualisiert: 11. Okt, 18:49