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Naher Osten

Das unverständlich Beständige

Nach einem längeren Gespräch mit einer geschätzen Diskussionspartnerin kristallisierte sich heute Abend wieder das Beständige heraus.

Man mag und bedauert die Juden, wenn sie als menschliche Skelette aus dem KZ stolpern. Man bewundert sie, wenn sie mit blossen Händen gegen deutsche Panzer kämpfen. Verteidigen sie sich aber mit Smart Bombs, Gewehren und Kampfjets gegen ihre Feinde, ist es mit der Liebe vorbei.

Wen wunderts, können sich diese Menschen nur auf etwas verlassen: Eretz Israel.

Helft Afghanistan

Die Lage im Irak scheint hoffnungslos. Das Land schafft es nicht, sich gegen die Gewalt in den eigenen Reihen zu wehren und übt sich stattdessen im Beschuldigen der Koalitionstruppen. Die Situation ist um Welten komplizierter, als zum Beispiel in Afghanistan. Und obwohl das so ist, scheint die NATO auch am Hindukusch mächtig an Boden zu verlieren.

Ich möchte hier ein paar Beispiele aufzeigen, warum ich glaube, Afhanistan retten zu können. Nun, nicht ich persönlich. Derart ausgeprägt ist mein Gottkomplex nicht. Aber es gäbe einfache Mittel, den Afghanen auf die Sprünge zu helfen.

Zur Veranschaulichung diese hochkomplexe Darstellung:

Weniger hiervon...
... dafür mehr von denen.

Es ist weithin bekannt, dass Afghanische Bauern nicht aus ideologischen Gründen Opium anbauen. Opium ist schlicht der einzige wirklich funktionierende Wirtschaftszweig im Land. Der Bauer baut an, was er gewinnbringend verkaufen kann. Er nimmt dabei nicht bloss die Illegalität in Kauf, sondern auch einen ganzen Haufen Mehrarbeit, welche bei Getreide entfällt.

Paul Bucherer vom Afghanistan-Museum im baslerischen Bubendorf war gerade vorhin im Radio zu hören, wo er in einfachen Worten darlegte, wie die Leute im Land wirklich ticken.

Ebenso mehr aus praktischen und weniger aus ideologischen Gründen würden die Bauern nämlich viel lieber Getreide anbauen. Ähnlich der Textilindustrie in Afrika wird aber gerade dieser Wirtschaftszweig von der Entwicklungshilfe des Westens zerstört. Die via Food-Aid eingeflogenen Tonnen an Getreide gehen zu Dumpingpreisen auf dem Markt über den Tisch. Die lokalen Produzenten haben nicht den Hauch einer Chance, hierbei mitzuhalten. Also ersetzen sie 90% der Anbaufläche mit Opium, die restlichen 10 bauen sie für den Eigengebrauch mit Getreide an.

Dieser Trend muss aufhören. Stoppt diese unsinnigen Nahrungslieferungen, oder lasst sie wenigstens nicht mehr auf den freien Markt!

Die Sicherheitslage im Land liesse sich auch lösen. Man muss - im Unterschied zum Irak - verstehen, dass die Afghanen in überwältigender Mehrheit froh sind, die NATO im Land zu haben. Nach der Invasion war regelrecht ein Boom zu spüren, gepaart mit der Erleichterung über das Verschwinden der Taliban. Das Problem ist, dass die NATO nach Jahren nicht wirklich weiter ist, und sogar noch weiter entfernt von einem Abzug.

Die Menschen werden ungeduldig, sie fühlen sich als Gastgeber überstrapaziert und möchten eigentlich den baldigen Abzug. Die damit verbundenen Taliban wünschen sie sich aber nicht zurück. Hier ergibt sich Raum, zu handeln.

Die NATO muss jetzt ihr Kontingent aufstocken. 40'000 Mann reichen schlicht nicht, dieses riesige Land zu kontrollieren, die Taliban zu eliminieren und die Infrastruktur am Leben zu erhalten. Es ist eine bodenlose Frechheit, dass deutsche Soldaten seit drei Jahren die gleiche Patrone im Magazin haben, während Englische und Amerikanische die Drecksarbeit machen.

Es reicht nicht, im Bundestag über sechs (!) Tornados zu Überwachungsflügen zu diskutieren, wenn eigentlich 20'000 weitere Soldaten notwendig wären. Die neue Einsatzführung der NATO will ein Minimum von 5000. In meiner Grosszügigkeit sage ich "Klotzen statt Kleckern" und verlange 20'000.

Unter uns Neocons: hier hat der Westen noch eine Chance, nicht die ganze Operation "Freedom for all" absaufen zu lassen. Die Afghanen waren tolle Gastgeber, dankbare Empfänger userer militärischen und humanitären Hilfe und hätten es einfach verdient, jetzt endlich ihr Land zurückzubekommen.

Ein grosser Tag für den Irak

Saddam ist tot. Seit heute Morgen schaufelt er Kohle in der Hölle. Oder was man dort halt so schaufelt.

Das übliche Gehäul von Gutmenschen, Regierungen und NGOs aller Couleur stört mich heute ausnahmsweise einmal nicht. Man verzeihe mir die gemeine Unterstellung, aber es scheint, als hätten diese "die Todestrafe ist einer Demoktratie unwürdig" Heuler vor ein paar Jahren die Herren Himmler und Göring aus der Haft entlassen, wären sie nicht längst tot, selbst erhängt oder von einer Siegerjustiz. Es ist schliesslich unmenschlich, tattrige Greise im Gefängnis schmoren zu lassen, nichtwahr. Und Hinrichten ist ja sowas von aus der Mode.

Wer die News heute verfolgte, dem fiel auf, dass die primären Opfer Husseins - seine Nachbarländer und niedergemetzelte Ethnien - durchs Band weg positiv reagierten, während seine europäischen Unterstützer von Russland bis Frankreich sich allesamt bestürzt über diese schnell zugeführte Justiz gaben. Gut so! Das nenne ich Gerechtigkeit.

Würde Morgen jemand die Todesstrafe in der Schweiz einführen wollen, wäre ich der erste, der sich an den Kopf fasst. Wer aber nicht begreift, dass ein Diktator mit dem Track Record eines Saddam eine Ausnahme darstellt, dem fehlt schlicht der gesunde Menschenverstand.

Mehr fabrizierte News aufgedeckt

Zombietime hat sich die Geschichte mit der "bombardierten" Ambulanz vorgenommen und kommt zum offensichtlichen Schluss: Bullshit!

Zombietime ist übrigens der Irre, der an all die Moonbat/Terror/Commie Demos geht und interessante Bilder wie diese hier schiesst:


Terroristen


Commies


Totalirre

Update: Beim EU Referendum gibts einen exzellenten Artikel über die Medien und den Libanonkrieg, mit Schwerpunkt auf Qana-Gate.

Die Mullahs schnappen über

In einem Akt des Grössenwahns hat die iranische Marine heute Vormittag eine rumänische Ölplattform vor seiner Küste beschossen und eingenommen.

Die Betreiberfirma befindet sich seit längerem in einem Rechtsstreit mit dem iranischen Staat. Der Iran würde den Mietvertrag gerne künden, die Rumänen sind ihrerseits in Streits vor Gericht verzettelt.

Scheint als spiele jemand seit Tagen mächtig mit seinen Muskeln, bevor die schlechten News den EU3 übergeben werden. Was in ein paar Minuten geschehen soll.

Hattip: Wingman

Quellen: Angriff | Background

Apocalypse Now?

Morgen ist es soweit, der Iran will der Welt bescheid geben, ob er das EU-Angebot annimmt oder ablehnt. Im Vorfeld sagte der Deutsche Aussenminister Steinmeier, das Angebot sei die letzte Möglichkeit für eine Rückkehr an den Verhandlungstisch.

Aber wieso hat der Iran den 22. August als Datum gewählt, um eine Antwort abzugeben? Zuerst drängten die USA und andere Staaten den Iran, bereits vor dem G8 Gipfel zu antworten. Der Iran bat aber um eine Verlängerung und die bekam er.

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Der 22. August ist ein wichtiger Tag für die Muslime. Denn in diesem Jahr fällt der 27. Rajab auf den 22. August. Der 27. Rajab ist ein Tag im Islamischen Kalender. An diesem Tag fuhr der Prophet Muhammed auf einem Burak in den Himmel. Dieses Ereignis ist als Miraj bekannt.
Und dann gibt es eine andere Geschichte: Im Jahre 1187 fiel Jerusalem in die Hände von Saladin. Wiederum am 27. Rajab.

Was also hat Ahmadinejad vor? Nun alles ist noch nicht gesagt. Ahmadinejad glaubt fest an eine baldige Rückkehr des 12. Imam. Laut Legende wurde der 12. Imam vor über tausend Jahren von Allah verborgen, um später seine Mission zu erfüllen. Es heisst, er komme wieder wenn die Welt in Flammen steht und er wird das Böse vernichten und dem Islam zur Weltherrschaft verhelfen.

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Der 12. Imam ist fester Bestandteil der Iranischen Theokratie. Die Verfassung des Staats Iran von 1979 nennt den zwölften Imam gar als eigentliches Staatsoberhaupt. Der Klerus herrscht nach dieser Auffassung nur in Stellvertretung des zwölften Imams bis zu dessen Wiederkehr aus der Verborgenheit. Und Ahmadinejad ist überzeugt, dass dessen Wiederkehr kurz bevorsteht. Vielleicht will er das Ereigniss herbeirufen, indem er die Welt in Brand setzt? Vielleicht auch nicht.

Weiterführende Artikel mit möglichen Ereignissen:
FPM | Telegraph | CNSNEWS

UPDATE:
Nichts passiert, jetzt muss der 12. Imam wohl noch ein paar Wochen/Monate/Jahre warten.



CNN Video zu den Manöverübungen der Iranischen Armee

Sahm fasst zusammen

Eine sehr lesenswerte Rekonstruktion des bisher längsten Kriegs Israels gibts bei n-tv. Unser Freund Ulrich W. Sahm räumt mit den weitverbreiteten Unwahrheiten zum Ausbruch des Konflikts auf und ermöglicht so interessante Einblicke.

Die verbreitete Darstellung, Israel habe diesen Krieg "nur wegen zwei entführter Soldaten" ausgelöst und deshalb unproportional reagiert, lässt sich anhand der Rekonstruktion der Meldungen jenes Tages nicht bestätigen. Unverständlich ist auch, wieso manche Agenturen heute von einer "israelischen Offensive" schreiben, obgleich gemäß ihren eigenen Angaben ein Raketenangriff der Hisbollah diesen Krieg ausgelöst hat.


Hat tip: Wingman

Kofi feiert den Sieg der Hisbollah

Die Gutmenschen dieser Erde fühlen sich erleichtert. Endlich ist der GRAGAZ - der Grösste Agressor Aller Zeiten - in die Schranken gewiesen; Israel unterschreibt den Waffenstillstand und wird sich auch daran halten.

Auch die Hisbollah feiert. Bestimmt knallen im Bunker schon die Rimuss-Korken. Der eigene Verein darf weiterbestehen, der Jud wird von der UNO aus dem Land gejagt, die Katjuschas rollen in den wohlverdienten Service und die Munitionslager werden aus den Garagen der Wohnhäuser wieder ins Freie befördert. Ausserdem hat man den Ruf als Beschützer des Libanons für immer und ewig zementiert, was weitere Sitze im Parlament und jede Menge Fame in der Arab Street bringen dürfte.

Und Israel? Nun, der GRAGAZ hat weiterhin einen bis auf die Zähne bewaffneten Feind im Norden, und er weiss jetzt auch wieder, auf wessen Seite die heilige UNO wirklich steht. Seine eigenen Grenzen sind auch einmal mehr in Frage gestellt und ein weiterer Konflikt kommt wie der Aufruf zum Judenmord in der Moschee, jetzt einfach erst in ein paar Jahren. Lebanon Reloaded, qausi.

Danke, UNO. Ein weiteres Highlight aus dem Hause Sankt Annan.

Photoshop - Journalismus

Wer wissen will, wie z.B. eine drittklassige Nachrichtenagentur aus dem Kongo ihre zwei Kunden mit gefälschten Bildern beliefert, der ist bei Sisyphe falsch.

Wer hingegen sehen will, wie eine der renomiertesten Agenturen unserer Zeit gefälschte Bilder unter die Kunden (Zeitungen) in der westlichen Welt bringt und damit den Hass auf Israel schürt, der möge diese exzellente Zusammenfassung des Medienkriegs im nahen Osten lesen.

Featuring: Mr. Green Helmet!

Wir von West Watch entschuldigen uns bei dieser Gelegenheiten schonmal für die Stille. We'll be back!

Media Bias? Aber nein!

Soeben im Radio gehört (0900 Uhr Nachrichten, SRDRS, Staatssender):

Wenn im Südlibanon die Hälfte der Bevölkerung flüchtet, nennt man das
Flüchtlingsdrama!

Wenn in Nordisrael die Hälfte der Bevölkerung in Richtung Süden flüchtet, titelt man

50% der nordisraelischen Bevölkerung hat ihre Häuser verlassen


So geht das!

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Neokonservatismus nennt man eine breite internationale politische Strömung, die durch eine Rückbesinnung auf konservative Werte, in Verbindung mit liberalen bzw. neoliberalen Konzepten in der Wirtschaftsspolitik, scharfer Ablehnung der Politik der 68er-Generation und häufig auch der Betonung einer gemeinsamen westlichen Zivilisation gekennzeichnet ist.
- Wikipedia

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Das Wetter in Baghdad

Temperatur: 29 C
UV Index: 0
Luftfeuchte: 27 %
Sichtweite: 6.0 km
Luftdruck: 999.7 mb
Windstärke: 5 km/h




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