Beugt sich Frankreich den Taliban?
Letzte Woche sprach sich der französische Aussenminister Philippe Douste-Blazy für einen baldigen Abzug der Französischen Truppen aus Afghanistan aus.
"Wir haben nicht die Absicht, irgendein Land für lange Zeit zu besetzen", sagte er im Radiosender Europe 1.
"Eine lange Präsenz der französischen Truppen in Afghanistan würde dem Streben Frankreichs zuwiderlaufen, die Souveränität, die nationale Unabhängigkeit und die territoriale Integrität der anderen Staaten zu achten", fügte er hinzu.
Mal abgesehen davon, dass Frankreich mit einem jetzigen Abzug den NATO Partnern in den Rücken fallen würde, ist der Zeitpunkt für so ein Statement extrem schlecht gewählt, angesichts der Situation in der sich Frankreich zu Zeit befindet. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Zwei französische Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Terre d'Enfance", eine Frau und ein Mann, waren am 3. April mit ihren drei afghanischen Begleitern im Südwesten Afghanistans verschleppt worden.
Am 20. April forderten die Entführer dann von Frankreich, binnen einer Woche die mehr als 1000 französischen Soldaten aus Afghanistan abzuziehen und "im Austausch" gegen die Freilassung der beiden entführten Franzosen "politische Gefangene" aus afghanischen Gefängnissen zu befreien
Die Taliban haben die Frist dann noch mal verlängert. Sie wird nach der Präsidentschaftswahl ablaufen. Die Frau wurde "als Zeichen des guten Willens" bereits frei gelassen. Der Mann befindet sich noch in der Gewalt der Taliban.
Äusserungen über den Abzug der Französischen Truppen in der aktuellen Situation können nur als ein beugen vor den Taliban gewertet werden. So werden es auf jedenfall die Taliban und ihre Sympatisanten werten.
Die Kaida könnte die Wahl in Spanien beinflussen, über Prodis Italien gefangene Taliban Freipressen und jetzt das.
Quelle | Quelle
"Wir haben nicht die Absicht, irgendein Land für lange Zeit zu besetzen", sagte er im Radiosender Europe 1.
"Eine lange Präsenz der französischen Truppen in Afghanistan würde dem Streben Frankreichs zuwiderlaufen, die Souveränität, die nationale Unabhängigkeit und die territoriale Integrität der anderen Staaten zu achten", fügte er hinzu.
Mal abgesehen davon, dass Frankreich mit einem jetzigen Abzug den NATO Partnern in den Rücken fallen würde, ist der Zeitpunkt für so ein Statement extrem schlecht gewählt, angesichts der Situation in der sich Frankreich zu Zeit befindet. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Zwei französische Mitarbeiter der Hilfsorganisation "Terre d'Enfance", eine Frau und ein Mann, waren am 3. April mit ihren drei afghanischen Begleitern im Südwesten Afghanistans verschleppt worden.
Am 20. April forderten die Entführer dann von Frankreich, binnen einer Woche die mehr als 1000 französischen Soldaten aus Afghanistan abzuziehen und "im Austausch" gegen die Freilassung der beiden entführten Franzosen "politische Gefangene" aus afghanischen Gefängnissen zu befreien
Die Taliban haben die Frist dann noch mal verlängert. Sie wird nach der Präsidentschaftswahl ablaufen. Die Frau wurde "als Zeichen des guten Willens" bereits frei gelassen. Der Mann befindet sich noch in der Gewalt der Taliban.
Äusserungen über den Abzug der Französischen Truppen in der aktuellen Situation können nur als ein beugen vor den Taliban gewertet werden. So werden es auf jedenfall die Taliban und ihre Sympatisanten werten.
Die Kaida könnte die Wahl in Spanien beinflussen, über Prodis Italien gefangene Taliban Freipressen und jetzt das.
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RAW - 06.05.2007








